• Dansk
  • NL
  • EN
  • FI
  • FR
  • DE
  • EL
  • IT
  • NO
  • PL
  • PT
  • RO
  • SL
  • ES
  • SV

Profit durch Un-Recht

Wie Kanzleien, SchiedsrichterInnen und Prozessfinanzierer das Geschäft mit dem Investitionsschutz befeuern

Ein kleiner Club aus internationalen Anwaltskanzleien, SchiedsrichterInnen und spekulativen Prozessfinanzierern befeuert weltweit Investorenklagen gegen Staaten, die SteuerzahlerInnen Milliarden kosten und Regulierungen zum Wohl der Allgemeinheit verhindern. Das zeigt eine neue Studie vom Transnational Institute und Corporate Europe Observatory.

In internationalen Investitionsstreitigkeiten können multinationale Konzerne Regierungen verklagen, wenn Letztere Maßnahmen ergreifen, durch die der Konzern seine Gewinne bedroht sieht. Eindrückliche Beispiele sind die Klagen des Tabakriesen Philip Morris gegen Anti-Tabak-Gesetze in Uruguay und Australien sowie die Klage des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, der über 4 Milliarden Euro von Deutschland fordert, weil das Land aus der Atomenergie ausgestiegen ist.

Profit durch Un-Recht deckt die geheimniskrämerische, aber lukrative Rechtsbranche auf, die von diesen Verfahren profitiert - auf Kosten von SteuerzahlerInnen, der Umwelt und von Menschenrechten. Kanzleien und SchiedsrichterInnen, die Millionen mit Investor-Staat-Klagen verdienen, befeuern aktiv neue Fälle und lobbyieren gegen Reformen zum Schutz des öffentlichen Interesses.

Hier gibt es die Studie als PDF-Datei zum Download.

Comments

Submitted by Gerald Häfner (not verified) on

Bitte sendet mir schnellstmöglich die Studie "Profit durch Unrecht" an meine MAiladresse
Gerald@Haefner@gmail.com
zu. Ich kann sie von Eurer Seite nicht öffnen.
Vielen Dank!
Gerald Häfner

Add new comment

Plain text

  • No HTML tags allowed.
  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Lines and paragraphs break automatically.

Get our monthly newsletter

Follow us on social media

162 civil society organisations from across Europe have called for European trade policy to be made more democratic. Only a democratic and transparent process from its inception has the potential to ensure that trade and investment agreements will benefit all.

CETA has now been provisionally applied. Our new mobile and desktop game Dodgy Deals lets players face some of the dangerous features of trade deals like CETA and shows what is at stake.

91 per cent of meetings held by UK trade ministers (10/2016 - 06/2017) and 70 per cent of meetings held by UK Brexit ministers have been with business, too often big business, interests. This corporate bias in ministerial access is part of an ongoing trend.

Brexit could become a cash cow for law firms that make millions when corporations sue nation states via trade and investment agreements. They're paving the way for Brexit-related corporate claims against the UK & touting the UK as a gateway for future investor claims against EU member states.

Lobby Planet 2017 banner